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„Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge“ in Halberstadt: Insassen aus Indien und der Türkei

„Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge“ in Halberstadt: Insassen aus Indien und der Türkei

Artikel vom: 16.01.2017

Bei einem Besuch in der „Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge“ (Zast) in Halberstadt am 13. Januar 2017 machten sich die Mitglieder des „Ausschusses für Arbeit, Soziales und Integration“ des Landtags von Sachsen-Anhalt ein Bild der Lage vor Ort. Mit Marcus Spiegelberg, Ulrich Siegmund und Mario Lehmann waren gleich drei Abgeordnete der AfD-Fraktion vertreten.

 

Ihrem Bericht zufolge hat sich die Situation im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich entspannt. Allerdings zeigten sich die Abgeordneten erstaunt darüber, dass sich trotz deutlich gesunkener Fallzahlen die Kosten für Gesundheitsleistungen um stolze 500.000 Euro auf etwa 2,8 Millionen Euro erhöht hatten. Darüber hinaus fiel ihnen auf, dass nach den Syrern die zahlenmäßig größten Gruppen der Insassen „Geduldete“ und „Antragsteller“ aus Indien und der Türkei bilden – Menschen aus Ländern also, bei denen sich Gründe für eine Flucht nach Deutschland nicht unbedingt erschließen. Erkrankungen hielten sich allerdings im Rahmen. Häufigste Infektionskrankheiten seien vor allem Tuberkulose, Hepatitis B sowie Krätze.

 

Das Fazit der Abgeordneten: Durch schnellere Rückführungen von Personen aus sicheren Herkunftsländern (wie eben Indien und der Türkei) bzw. einer strengeren Rückführungspraxis überhaupt, stünden wertvolle Ressourcen für wirklich Schutzbedürftige zur Verfügung – auch für die eigenen Rentner, Kinder und Familien.

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