gesuchter Begriff: 

Sachsen-Anhalt

Wasserbüffel verenden in Wassergraben im Bucher Naturschutzgebiet

Artikel vom: 24.09.2018

AfD-Fraktion begrüßt Strafanzeige gegen NABU-Kreisvorsitzenden

Die Verantwortlichen des Naturschutzbundes (NABU) sollten, nachdem im Hochwasser 2013 im Bucher Brack bereits 20 Koniks und 25 Heckrinder ertranken und 2008 ein Weidetierprojekt in Ostfriesland katastrophal scheiterte, eigentlich verstanden haben, dass besonders exotische Weidetiere – wie z.B. Wasserbüffel – entsprechende Aufsicht bei Extremwetterlagen benötigen.

Stattdessen ist das Naturschutzgebiet in Buch nun erneut in die Negativschlagzeilen geraten. Am Sonntag verendeten mehrere Wasserbüffel in einem Wassergraben, den sie aus eigener Kraft anscheinend nicht mehr verlassen konnten.

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AfD: “Lesen durch Schreiben” endlich verbieten – Schulwesen in Sachsen-Anhalt vereinheitlichen

Artikel vom: 19.09.2018

Nachdem eine Studie der Universität Bonn nachgewiesen hat, dass althergebrachte Schreiblernmethoden zu weitaus besseren Ergebnissen führen als der reformpädagogische Ansatz „Lesen durch Schreiben“, wird der Ruf nach einem bundesweiten Verbot laut. In Sachsen-Anhalt findet die umstrittene Methode nach Angaben des Bildungsministeriums an mindestens 20 bis 40 Schulen Anwendung.

Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher der AfD-Landtagsfraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft: „Die Forderung des Deutschen Lehrerverbandes nach einem Verbot der Methode ,Lesen durch Schreiben‘ ist aus unserer Sicht ausdrücklich zu unterstützen. Bereits im August 2017 haben wir einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht, von dem die Regierungsparteien jedoch nichts wissen wollten. Dass sich das Bildungsministerium ausgerechnet jetzt bemüht zeigt, Licht in den Methoden-Wirrwarr des Landes zu bringen, ist leider kaum als Zeichen eines Kurswechsels, sondern vielmehr als gefallsüchtige Reaktion auf das allgemeine Medienecho zu verstehen. Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung über Unterrichtsmethoden spielen die an den Schulen eingerichteten Konferenzen, an denen neben Schulleitung und Lehrerschaft auch Schüler- und Elternvertreter teilnehmen. Sie bestimmen nicht nur über die an der Schule gültigen Methoden und Grundsätze, sondern auch über Schulbücher, Lernmittel und angewandte Leistungsstandards. Dieses System gehört auf den Prüfstand! Das Land muss in die Lage versetzt werden, grundlegende Aspekte des Unterrichtsgeschehens zentral zu bestimmen und den methodischen Wildwuchs an unseren Schulen zu unterbinden. Wenn die Regierung so handeln würde, bedürfte es nicht einmal eines komplizierten Verbotsverfahrens, um Methoden wie ,Lesen durch Schreiben‘ auf den ideologischen Müllhaufen zu werfen.“

Der Antrag der AfD-Fraktion ist unter folgendem Link abrufbar:

https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp7/drs/d1740aan.pdf

Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Belgien auch in Deutschland möglich!

Artikel vom: 14.09.2018

Die Gefahr, dass sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach Deutschland ausbreitet, wird nach dem Ausbruch in Belgien real. Die Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner meint, dass Deutschland gut vorbereitet wäre.
 
Hannes Loth, fachpolitischer Sprecher für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung, dazu: „Ob das für alle Bundesländer stimmt, wage ich zu bezweifeln. In Sachsen-Anhalt jedenfalls sind nur wenige Menschen auf einen Ausbruch der Afrikanische Schweinepest tatsächlich vorbereitet. Eine Internetseite mit Informationen und ein paar halbherzige Aufkleber an einigen Mülltonnen auf Autobahnraststätten sind keine ausreichenden Präventionsmaßnahmen, um eine derartige Tierseuche von ihrem Ausbruch aufzuhalten. Das Schadenspotential der Afrikanische Schweinepest in Sachsen-Anhalt wird von Experten des MULE bisher immer noch vage auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Frau Ministerin Dalbert sollte, auch wenn sie unseren Anträgen nicht zugestimmt hat, unsere Forderungen sofort übernehmen, um die Existenz unserer exportorientierten Fleisch- und Lebensmittelwirtschaft abzusichern.“

Pflegenotstand – Siegmund: Krankenkassen müssen Pflege besser finanzieren

Artikel vom: 17.08.2018

Altenpfleger werden in Sachsen-Anhalt händeringend gesucht, gleichzeitig zeigen die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, dass die Pflegekräfte in Sachsen-Anhalt rund 600 Euro weniger verdienen als im bundesweiten Vergleich. Für den gesundheitspolitischen Sprecher und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ulrich Siegmund ist das ein untragbarer Zustand: „So kann es keinesfalls weitergehen. Wir wissen schon lange, wie dringend wir aufgrund des demographischen Wandels Pflegekräfte brauchen, aber gerade in Sachsen-Anhalt tun wir nichts dafür, den Beruf aufzuwerten und für junge Menschen attraktiver zu machen. Dazu gehören natürlich Anreize für die Ausbildung zum Pfleger wie ein subventionierter Nahverkehr, Vergünstigungen während der Ausbildung, aber vor allem höhere Löhne. Die Krankenkassen müssen Pflegedienstleistungen auskömmlicher finanzieren und die Pflegeeinrichtungen müssen dies dann auch an ihre Mitarbeiter weitergeben. Gleichzeitig braucht der Pflegeberuf gesamtgesellschaftlich mehr Anerkennung und Wertschätzung, schließlich ist er in einer alternden Gesellschaft unverzichtbar!“

Kirchner: Abgelehnte Asylbewerber sind keine Einwanderer!

Artikel vom: 15.08.2018

Nachdem sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther für die Einbeziehung bereits abgelehnter Asylbewerber in das geplante Einwanderungsgesetz ausgesprochen hat, hat Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht dies heute auch befürwortet. Dazu sagte AfD-Landtagsfraktionschef Oliver Kirchner heute:

„Die CDU demaskiert sich immer weiter als Abklatsch der SPD. Die AfD lehnt es entschieden ab, bereits abgelehnten Asylbewerbern durch die Hintertür eines neuen Einwanderungsgesetzes eine neue Bleibeperspektive zu eröffnen. Asyl ist Schutz vor Verfolgung auf Zeit. Wenn keine Gefahr mehr besteht oder ohnehin nie bestanden hat, müssen diese Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren, anstatt unsere Sozialsysteme zu belasten. Wenn wir uns nicht an unsere eigenen Regeln halten, können wir unser Asylrecht gleich ganz abschaffen. Wir dürfen die deutsche Gesetzgebung nicht einfach aushebeln und neue Fehlanreize für eine ungesteuerte Zuwanderung schaffen. Zuallererst müssen wir unsere heimischen Arbeitskräfte vermitteln, bevor wir unter dem Deckmantel eines Einwanderungsgesetzes abschiebepflichtige Migranten in den Arbeitsmarkt integrieren. Dass sich ausgerechnet der angebliche ,Law-and-Order‘-Innenminister Stahlknecht jetzt für eine Aufweichung der Gesetzgebung ausspricht, ist vor dem Hintergrund, dass seine eigene Abschiebequote in Sachsen-Anhalt katastrophal ist, zwar verständlich, aber keinesfalls hinnehmbar.“

 

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