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Marco Tullner

AfD zur Digitalisierungsinitiative der neuen Bildungsministerin: Nichts als blinder Aktionismus!

Artikel vom: 10.04.2018

Anja Karliczek, die neue Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat einen tiefgreifenden Umbau der Schule im Sinne einer forcierten Digitalisierung gefordert. Sachsen-Anhalts Bildungsminister Tullner hält die Pläne für überzogen. Unsere Schulen bräuchten keine weitere grundstürzende Reform, sondern Stabilität. Auch wolle er nicht „flächendeckend Tablets über den Schulen abwerfen“.

 

Dazu sagte Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, heute: „Minister Tullner hat Recht, nur leider geht seine Kritik nicht weit genug. Der Einsatz digitaler Medien mag in spezifischen Fächern wie etwa Informatik sinnvoll sein, in allen anderen Fächern bringen sie keinen Nutzen – wahrscheinlich schaden sie sogar. Unsere Schulen leiden jedenfalls garantiert nicht an zu wenig digitalem Schnickschnack im Klassenzimmer, sondern unter einem seit Jahrzehnten sinkenden Niveau des Unterrichts und der Abschlüsse. Anstatt Schiefertafeln flächendeckend durch digitale Tafeln zu ersetzen, sollten die Bildungspolitiker besser darüber nachdenken, wie wir den pädagogischen Paradigmenwechsel anstoßen, den wir brauchen, wenn wir unser Kulturniveau halten wollen. Frau Ministerin Karliczek, eine gelernte Hotelfachfrau, scheint fehlende Kompetenz auf dem Gebiet der Bildungspolitik durch Aktionismus kompensieren zu wollen. Im Tourismusministerium wäre sie besser aufgehoben gewesen. ‚Schuster, bleib bei deinem Leisten!‘“

AfD: Islam-Lobbyisten keine Bühne bieten – Islamforum auflösen!

Artikel vom: 19.03.2018

Mamad Mohamad, der Geschäftsführer des sogenannten „Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt“ (LAMSA), hat beklagt, dass das vor zwei Jahren ins Leben gerufene „Islamforum“ keinerlei Aktivitäten entfaltet. Der für Religion zuständige Bildungsminister Tullner hatte davor schon Sinn und Zweck des „Islamforums“ infrage gestellt.

 

Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt: „Sachsen-Anhalt braucht sicher kein Islamforum. Wie die Islamkonferenz auf Bundesebene soll dieses Forum den Islam-Verbänden eine Plattform bieten, um ihre Interessen durchzusetzen. Als Verhandlungsthemen des Forums werden Islamunterricht an Schulen oder Bestattungen nach islamischem Ritus genannt – beides Dinge, auf die wir in Sachsen-Anhalt verzichten können und die uns vor Augen führen: Die Islam-Verbände wollen keine Integration, sie wollen sich nicht anpassen, im Gegenteil. Sie wollen hier mehr und immer mehr Islam durchsetzen. Dem müssen wir einen Riegel vorschieben. Die Islam-Verbände brauchen keinen Dialog, sondern eine klare Ansage: Unser Land, unsere Regeln! Es gibt kein Grundrecht auf Multikulti. Die AfD-Fraktion teilt die Ansicht von Minister Tullner und fordert, das Islamforum ersatzlos zu streichen. Anders als in den westlichen Bundesländern können wir in Sachsen-Anhalt die Islamisierung noch mit vergleichsweise wenig Mühe aufhalten. Nutzen wir diese Chance!“

Der Westen kann vom Osten lernen – JA zum Ost-West-Schüleraustausch!

Artikel vom: 16.01.2018

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (LINKE), der neue Präsident der Kultusministerkonferenz, hat für einen Schüleraustausch Ost-West plädiert. Schüleraustausch solle nicht nur zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch zwischen Stuttgart und Leipzig stattfinden, um den innerdeutschen Dialog zu fördern. Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hat sich gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

 

Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher der AfD-Fraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft: „Die Idee eines Ost-West-Schüleraustauschs ist sehr zu begrüßen, denn der Westen kann viel vom Osten lernen. Während der US-amerikanische Einfluss den Westen unseres Landes tief durchdrungen hat, blieb der russische Einfluss oberflächlich. Er ist nach 1989 abgefallen, und darunter kamen deutsche Einstellungen und Sichtweisen zum Vorschein, die im Westen schon fast ausgestorben sind. Hinzu kommt, dass die Gastarbeiter im Osten –  anders als im Westen – keine Einwanderer waren, sondern, wie der Begriff ‚Gastarbeiter‘ sagt, tatsächlich Gäste zum Arbeiten, die nach Ende ihres Vertrages in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Junge Deutsche aus dem Westen haben so die Möglichkeit, im Osten noch ein Stück nicht überfremdetes Deutschland zu entdecken. Diese Möglichkeit sollten sie nutzen und die Politik sollte sie dabei unterstützen. Wir befürworten den Vorstoß von Minister Holter, wenn vielleicht auch aus anderen Gründen als denen, die er selbst im Sinn hat.“

AfD fordert: Willkommenskultur für Lehrer!

Artikel vom: 08.01.2018

Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hat angekündigt, „Willkommenspakete“ für Lehrer schnüren zu wollen. Es soll sich um ein Bündel neuartiger Werbemaßnahmen handeln, zu dem neben Erschwerniszulagen für dünn besiedelte Regionen auch Bauland, Kitaplätze oder Arbeitsplätze für Partner gehören.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Thomas Tillschneider: „Die Idee einer Willkommenskultur für Lehrer ist sehr zu begrüßen, schließlich handelt es sich um echte Fachkräfte, die wir dringend benötigen. Wichtig wäre nur, dass es nicht bei einer vagen Idee bleibt, sondern die Idee schnell zu einem konkreten Plan wird und dieser Plan dann auch in die Tat umgesetzt wird. Außerdem müssen die Zulagen und sonstigen Vergünstigungen von einem grundsätzlichen Wandel in der Bildungspolitik begleitet werden, wie ihn die AfD seit jeher fordert und wie ihn Minister Tullner mit seiner Absage an den Inklusionsirrsinn hoffentlich angedeutet hat. Die Politik muss aufhören, Probleme aller Art auf die Schule abzuwälzen und sie wieder als das begreifen, was sie ist: Ein Ort des Lernens. Erst dann werden sich wieder begabte junge Menschen in ausreichender Zahl für den Lehrerberuf entscheiden.“

AfD: Zwergschule rehabilitieren!

Artikel vom: 26.09.2017

Bildungsminister Tullner (CDU) hat dem Kabinett heute ein neues Schulgesetz vorgelegt. Im Rahmen eines Modellprojekts soll getestet werden, inwieweit kleine Dorfschulen mit weniger als 60 Schülern durch die Zusammenlegung mit größeren Schulen vor der Schließung bewahrt werden können. Durch die Schaffung solcher Grundschulverbünde sollen Schulen bereits ab einer Größe von 40 Schülern erhalten bleiben.

Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Wissenschaft und Kultur der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt: „Das Konzept von Bildungsminister Tullner ist ein Schritt in die richtige Richtung, geht aber nicht weit genug. Eine Grundschule muss bereits ab 25 Schülern erhalten bleiben. Außerdem ist die Autonomie der einzelnen Schulstandorte zu stärken. Was wir brauchen, ist keine halbherzige Verbundlösung, sondern eine offensive Rehabilitation des Konzepts der Zwergschule. In der Schweiz, in Spanien und anderen europäischen Ländern wird dieses System seit Langem mit großem Erfolg angewendet. Dazu, freilich, müsste das Bildungsministerium den pädagogischen Gestaltungswillen aufbringen, den es bisher immer vermissen ließ.“

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