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Magdeburg

Enercon lehnt soziale Verantwortung für Stellenabbau bei Zulieferbetrieben ab

Artikel vom: 19.09.2018

Farle: Fördermittelvergabe muss Nachhaltigkeit von Arbeitsplätzen berücksichtigen.

Mit dem im Juli 2016 beschlossenen Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2017) wurde der Ausbau von Windkraftanlagen um rund 40 Prozent gegenüber den Vorjahren zurückgefahren. In der Folge kamen die deutschen Windkraftanlagenbauer in Schwierigkeiten, darunter auch der Marktführer Enercon. Dieser plant die Produktion in Deutschland zurückzufahren und sich zukünftig internationaler auszurichten. 800 Stellen in Deutschland könnten demnächst wegfallen. Bereits 140 Mitarbeiter verloren nach der Schließung einer Enercon-Tochtergesellschaft für Rotorblattfertigung in Magdeburg ihren Arbeitsplatz. Bis zum Ende des Jahres sollen weitere 132 Angestellte beim Magdeburger Enercon-Zulieferer „WEC-Turmbau GmbH“ wegfallen.

Wie das Handelsblatt berichtet, fühle sich Enercon nicht verpflichtet, den Stellenabbau bei den konzernangehörigen Zulieferbetrieben über Abfindungen oder einen Sozialplan für die Betroffenen finanziell abzufedern und sozial verträglicher zu gestalten mit der Begründung, die Betriebe seien als Zulieferer „eigenverantwortlich wirtschaftende Unternehmen“. Aufgrund der personellen Verflechtungen zwischen der Enercon GmbH und den von einer Schließung betroffenen Zulieferbetrieben steht allerdings der Verdacht im Raum, es könnte sich dabei um „verbundene Unternehmen“ handeln.

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Vom Landtag auf die Straße – AfD-Fraktion sprach mit den Bürgern Vorort

Artikel vom: 17.08.2017

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Vom Landtag Auf Die Straße AfD Fraktion Sprach Mit Den Bürgern Vor Ort Magdeburg 1
Vom Landtag Auf Die Straße AfD Fraktion Sprach Mit Den Bürgern Vor Ort Halle Saale
Vom Landtag Auf Die Straße AfD Fraktion Sprach Mit Den Bürgern Vor Ort Magdeburg 2

Vor wenigen Tagen informierten AfD-Abgeordnete in Magdeburg, Halle und Dessau über die parlamentarischen Initiativen und politischen Ideen der AfD-Fraktion. Bürger kamen zum Stand und sprachen über Themen, die sie bewegen: Was wird aus der Rente? Wer sorgt für Sicherheit auf den Straßen? Wie soll es im Land weitergehen?

AfD zu Kostenexplosion für Magdeburger Polizeiinspektion Nord: Keine neuen Planspielchen auf Kosten der Polizei!

Artikel vom: 01.08.2017

Einem aktuellen Bericht zufolge sollen sich die voraussichtlichen Kosten für die Sanierung der Magdeburger Polizeiinspektion vervielfacht haben. Überlegungen der finanzpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Eva Feußner, das Projekt jetzt erneut auf den Prüfstand zu stellen, erteilte der innenpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Hagen Kohl, allerdings eine klare Absage: „Die teilweise unzumutbaren Zustände der Dienstgebäude in der Liegenschaft der Polizeidirektion Nord in Magdeburg sind deutschlandweit im schlechtesten Sinn legendär. Daher ist die Überlegung für einen Neubau zwar nachvollziehbar, kommt aber Jahre zu spät. Nachdem bereits viele Jahre die Grundsanierung angekündigt und etliche Millionen Euro für Bauplanungen in das Objekt Sternstraße gesteckt wurden, kann man nicht ernsthaft eine neue Liegenschaftsvariante in Erwägung ziehen. Wenngleich das Objekt Sternstraße nicht optimal für die Unterbringung einer Polizeidirektion ist, darf es jetzt nicht zu weiteren zeitlichen Verzögerungen kommen. Nach Schließung vieler Reviere in Magdeburg ist der Standort am Hasselbachplatz aufgrund seiner zentralen Lage von strategischer Bedeutung für den Polizeieinsatzdienst. Daher ist die Liegenschaft Sternstraße zügig zu sanieren und wie geplant auszubauen.“

Scheckübergabe: AfD-Fraktion spendet für das Kinderhospiz Magdeburg e.V.

Artikel vom: 29.05.2017

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In unserer Gesellschaft wird das Sterben weitgehend tabuisiert. Die AfD-Fraktion unterstützt deshalb Einrichtungen, in denen Menschen schmerzfrei und umsorgt ihr Leben beschließen können.

Am 17. Mai übergaben die Mitglieder der AfD-Fraktion André Poggenburg, Oliver Kirchner und Hagen Kohl sowie Fraktionsgeschäftsführer Ronny Kumpf dem Kinderhospiz Magdeburg einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro. Die Verantwortliche für das Spendenwesen des Kinderhospizes, Hannah Klingenberg, stellte sich zahlreichen Fragen der Abgeordneten: „Das Hospiz finanziert sich zu 95 Prozent aus Geldern von Krankenkassen und zu fünf Prozent aus Spenden“, sagte sie. Für spezielle Maßnahmen, um das oft schwierige Lebens der Patienten und Angehörigen zu bereichern, müssten vor allem Spendengelder verwandt werden. Im Kinderhospiz gebe es derzeit acht Plätze. Grundsätzlich seien Kinder und Eltern gleichberechtigte Ansprechpartner, wenn es darum gehe, individuelle Betreuung abzustimmen, sagte Klingenberg weiter. Aufgabe des Hospizes sei es, das Leiden der jungen Patienten zu lindern und deren Lebensqualität in den letzten Tagen und Wochen vor dem Tod zu verbessern. Neben der normalen stationären Versorgung würden daher auch psychologische Unterstützung, Sport, gemeinsames Kochen und andere Aktivitäten angeboten, möglichst eingebunden in die eigene Familie.

Aufruf zu weiteren Spenden

Die Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von der Arbeit des Hospiz‘ und dankten den Mitarbeitern für ihr Engagement. Insbesondere lobten sie die Räume, die sie von früheren Besuchen her kannten: „Die Patientenzimmer sind fast wie normale, freundliche Kinderzimmer eingerichtet. Sie verfügen aber über die gleichen technischen Möglichkeiten, wie die Räume in einem Krankenhaus“, sagte Oliver Kirchner, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt. „Das nimmt dem Ganzen etwas die bedrückende Atmosphäre einer Klinik.“ Kirchner betonte, dass an der Unterstützung sozialer Einrichtungen und Projekte nicht gespart werden dürfe. „Schon gar nicht im Bereich Hospizbetreuung“, sagte er.

Besondere Verpflichtung für todkranke Kinder

Fraktionsvorsitzender Poggenburg wies seinerseits auf die Bedeutung der Arbeit des Kinderhospizes hin. Es bestehe eine besondere Verpflichtung, totkranken Menschen die Möglichkeit zu geben, möglichst schmerzfrei und umsorgt aus dem Leben zu scheiden, umso mehr, wenn es sich um Kinder handelt. „Das Kinderhospiz Magdeburg wird in uns auch weiterhin einen engagierten Ansprechpartner finden“, sagte Poggenburg und rief zu weiteren Spenden auf: „Natürlich sind wir bereit, uns auch politisch für dieses Hospiz und andere Hospize einzusetzen, hier dürfen Kosten nicht erste und einzige Prämisse sein. Wir hoffen, dass uns mit der Spende eine kleine Hilfe möglich war. Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen, ebenfalls für das Kinderhospiz Magdeburg zu spenden."  

Hier finden Sie alle Informationen über das Kinderhospiz Magdeburg:

http://www.pfeiffersche-stiftungen.de/?gclid=CJig_eX3-9MCFRG6Gwodl3wK8Q

Gewaltattacke gegen Mitarbeiter von AfD-Landtagsabgeordneten

Artikel vom: 14.09.2016

Gewaltattacke gegen Mitarbeiter von AfD-Landtagsabgeordneten

Am Rande der Polizeiveranstaltung „Partyarrest“ in Magdeburg wurde am Wochenende der Wahlkreismitarbeiter des innenpolitischen Sprechers der AfD-Fraktion, Hagen Kohl, von mutmaßlichen Linksextremen, angegriffen und schwer verletzt. Der Überfall war ganz offensichtlich politisch motiviert. Der Wahlkreismitarbeiter war in der Nähe der Polizeiveranstaltung, als er von einer Gruppe Jugendlicher grundlos beschimpft und angegriffen wurde. Der junge Mann erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich, die in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Magdeburg medizinisch behandelt werden mussten.

Der AfD-Abgeordnete Hagen Kohl, der auch Vorsitzender des Landtagsausschusses für Inneres ist, zeigte sich entsetzt über diesen Überfall: „Dass mein Mitarbeiter offenbar nur aufgrund seiner Tätigkeit als AfD-Wahlkreismitarbeiter zusammengeschlagen worden ist, bestürzt mich sehr. Er wurde nicht nur schwer verletzt, sondern von etwa einem Dutzend Linksextremisten verfolgt und auf das Übelste als ,Nazi‘, ,Faschistenschwein‘ und ,Rassistenspinner‘ beleidigt. Diese jungen Männer, die wohl auch Teilnehmer der Gegendemo waren, sind anscheinend gezielt in der Veranstaltungsumgebung auf der Suche nach geeigneten Opfern gewesen. Erschreckend für mich ist die wachsende Enthemmung ideologisch gewaltsamer Auseinandersetzungen in Sachsen-Anhalt. Nachdem Linksautonome schon am Tag davor 18 Polizeiwagen angezündet haben, machen sie jetzt auch vor Gewaltattacken gegen unbescholtene Bürger nicht mehr Halt. Linksextreme Gewalttaten sind keine Kavaliersdelikte. Politische Auseinandersetzungen dürfen niemals mit Gewalt geführt werden.“

Der Wahlkreismitarbeiter hat Strafanzeige gestellt. Die Ermittlungen dauern an. (12.9.2016)

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