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Hannes Loth

Erschütternde Verstöße gegen den Tierschutz im Milchviehbetrieb Geven-Rabelink GbR in Demker seit langem bekannt

Artikel vom: 25.05.2018

In der kleinen Fragestunde im Landtag am 24.05.2018 fragte der AfD-Abgeordnete Hannes Loth die zuständige Ministerin Prof. Claudia Dalbert: „Welche Ergebnisse wurden bei amtstierärztlichen Kontrollen im Milchviehbetrieb in Demker festgestellt und welche Maßnahmen wurden unabhängig von der Klage des Landkreises Stendal gegen den Milchviehbetrieb angeordnet?“

 

Sichtlich betroffen erläuterte Ministerin Dalbert, dass es bereits zehn Kontrollen seit dem 01.01.2016 gegeben habe. Dabei seien folgende Verstöße festgestellt wurden: Beanstandungen im Dokumentationssystem HIT und bei der Futtermittellagerung, erhöhte Mortalität bei Kälbern und Kühen, Hemmstoffnachweis in der Milch, Schlachtung einer trächtigen Kuh, Tierschutzverstöße in der Kälberhaltung, eine unregelmäßige tierärztliche Betreuung und ein hoher Anteil lahmer Milchkühe. Bereits am 9. Mai veranlasste der Landkreis folgende Verfügungen: Sofortige Klauenpflege bei allen Milchkühen, sofortige tierärztliche Untersuchung und Behandlung einzelner kranker und verletzter Tiere, sofortige Behandlung der Kälberflechte, Raufutterangebot und permanente Tränkwasserversorgung der Kälber, Trächtigkeitsuntersuchungen und Umstallung hochträchtiger Kühe in Abkalbebuchten. Der zuständige Veterinär des Landkreises soll vom Landesverwaltungsamt im Rahmen der Dienstaufsichtspflicht hinsichtlich seiner Anordnungen im Betrieb kontrolliert werden. Weiterhin muss das Landesverwaltungsamt darlegen, wie plausibel die hohen Tierverluste sind und diese Verluste fachlich bewerten.

 

Dazu sagte Hannes Loth, Sprecher für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt: „Das Kontrollsystem zum Schutz der Tiere hat versagt – leider nicht zum ersten Mal. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Nutztierhaltung hängt eng mit der Transparenz der Haltung sowie deren Kontrolle und der Einhaltung aller Tierschutzstandards zusammen. Zustände wie im Milchviehbetrieb in Demker schaden allen Milchviehhaltern und schockieren Verbraucher. Wir erwarten, dass das Landesverwaltungsamt den eingeschlagenen Weg auch aktiv öffentlich präsentiert und die benannten Verstöße vollumfänglich geahndet werden.“

Loth: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Rücktritt, Frau Ministerin Dalbert!“

Artikel vom: 04.05.2018

Die grüne Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert steht immer wieder im Fokus der Kritik: Fehlendes Vertrauen der Landwirtschafts-, Jagd- und Forstverbände, valide Fehlentscheidungen ihres Ministeriums und politische Alleingänge sind nur die Spitze des Eisbergs. Offenbar sieht dies auch die grüne Basis so und stößt eine Personaldebatte um die erfolglose grüne Funktionärin an.

Dazu sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Hannes Loth: „Frau Dalbert hat in kürzester Zeit das Vertrauen nahezu aller Partner verspielt, mit denen sie zusammenarbeiten müsste, die sie aber durch ihre ständigen Alleingänge immer wieder vor den Kopf stößt und in ihrer Existenz gefährdet. Die Vorschläge aus dem Ministerium für den kommenden Haushalt, die Leitlinie Wolf, der Öko-Aktionsplan oder auch das ‚Leitbild Landwirtschaft‘ sind das katastrophale Zeugnis der grün-verblendeten Ideologie der Ministerin. Wenn jetzt sogar ihre eigenen Leute, die grüne Basis, ihr nur zwei Jahre nach der Landtagswahl das Vertrauen aufkündigen und ihre Ablösung in der Partei bereits medial ins Spiel bringen, müssten bei der Grünen-Ministerin alle Alarmglocken laut schrillen. Offenbar hat sie nicht nur als Ministerin versagt, sondern auch als Parteifunktionärin. Wer so wenig Rückhalt in der Bevölkerung, der Politik und in den eigenen Reihen besitzt, für den ist es Zeit abzutreten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Rücktritt, Frau Ministerin Dalbert! Ein vorzeitiger Abgang wäre für das Land die beste Lösung, denn egal wer folgt, schlechter kann die Arbeit nicht werden.“

MULE kündigt Streichungen bei den Agrarumweltmaßnahmen und Klimamaßnahmen an – AfD: Grüne Umwelt- und Landwirtschaftsministerin lässt Landwirte weiterhin außen vor!

Artikel vom: 24.04.2018

Entgegen den Ankündigungen der Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert (Grüne), mit den Landwirten auf Augenhöhe verhandeln zu wollen und die Bauern in wichtige Entscheidungen einzubeziehen, hat das Ministerium beschlossen, dass verschiedene Maßnahmen wie der Zwischenfruchtanbau und die Fruchtartendiversifizierung im Jahr 2018 nicht mehr zur Förderung beantragt werden können.

Hannes Loth, landwirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, sagte heute dazu: „Ich hatte schon länger die Befürchtung, dass die Ministerin ihr Planziel ,20 Prozent Ökolandbau‘ auf dem Rücken der Landwirte austragen wird. Dass sie jetzt die Prämien für die Umstellung der konventionellen Landwirtschaft auf Ökolandwirtschaft auf über 400 Euro verdoppelt und im gleichen Zug erfolgreiche Fördermaßnahme streicht, bestätigt meine Befürchtung. Ich fordere die Umwelt- und Landwirtschaftsministerin auf, unverzüglich zu einer vernünftigen Politik zurückzukehren, die Landwirte künftig umfassend einzubinden und vor allem damit aufzuhören, immer wieder Fakten zu schaffen, die letztlich unserer Umwelt schaden. Die AfD-Landtagsfraktion unterstützt die Forderung des Bauernbundes Sachsen-Anhalt, die unverhältnismäßigen Streichungen zurückzunehmen.“

Plenum: Debatte über regionale Milcherzeugung – Loth: Die nächste Milchkrise steht vor der Tür

Artikel vom: 19.04.2018

Keine neuen Wege geht die Kenia-Koalition beim Schutz des Milchmarktes. Wieder soll Geld in den Markt gepumpt werden, um eine Überproduktion abzufangen und einzulagern. Dieser Weg hat sich in der Vergangenheit als Irrweg dargestellt. Deshalb hat die AfD-Fraktion einen Alternativantrag in das heutige Plenum eingebracht, der die Milchviehhaltung in Sachsen-Anhalt modernen Anforderungen anpassen soll.

 

Hannes Loth, Sprecher für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, erklärte dazu: „Die AfD-Fraktion hat einen umfassenden Alternativantrag gestellt, der unter anderem vorsieht, dass vom Aussterben bedrohte Nutzrinderrassen besonders gefördert werden. Neubauten von Ställen sollen nur noch gefördert werden, wenn das Tierwohl und die Artgerechtigkeit im Vordergrund steht. Um Milchmengen zu reduzieren, soll die muttergebundene Kälberaufzucht forciert werden. Dies soll durch eine Pro-Kopf-Fördermaßnahme gewährleistet werden, die weitaus günstiger ist als der Interventionskauf von Milchpulver. Letztlich ist die AfD auch eine Tierschutzpartei und möchte daher nicht, dass die Tiere in Länder exportiert werden, in denen sie geschächtet werden. In der Debatte im Landtag blieben alle anderen Parteien außer der AfD eine nachhaltige Strategie zur Verringerung der Milchmenge schuldig.“

Weidetierprämie: AfD unterstützt bundesweite Petition zur finanziellen Rettung von Schäfern

Artikel vom: 12.04.2018

Unter dem Titel „#SchäfereiRetten“ wurde heute zeitgleich in zwölf Bundesländern eine Petition an die jeweiligen Landtage übergeben, so auch in Sachsen-Anhalt. Darin wird die Einführung einer Weidetierprämie gefordert, die Schäfern nach der Anzahl der gehaltenen Tiere gezahlt werden soll. Bisher erhalten diese nur eine tierunabhängige Prämie für die von ihnen beweidete Fläche. Die ohnehin sinkende Zahl deutscher Berufsschäfer fürchtet um ihre finanzielle Existenz.

Hannes Loth, Mitglied im Petitionsausschuss, stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses und Sprecher für Landwirtschaft der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, sagte heute dazu: „Eine Anerkennung der Leistung der Schaf- und Ziegenhalter in unserem Land ist längst überfällig. Es ist bedauerlich, dass sich gerade die CDU-Bundestagsfraktion gegen eine Weidetierprämie ausspricht. Unsere Weidetierhalter haben nicht nur mit dem Wolf und den EU-Vorschriften zur Behandlung von Wolle zu kämpfen, auch die Pflege der Kulturlandschaft wird für sie immer schwieriger. Eine flächenunabhängige Prämie kommt wirklich dort an, wo sie dringend benötigt wird: bei den Schaf- und Ziegenhaltern. Die AfD-Fraktionen im Landtag Sachsen-Anhalt und im Bundestag werden die Forderung nach einer Weidetierprämie durch parlamentarische Initiativen unterstützen.“

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