gesuchter Begriff: 

Handwerk

Haseloff-Regierung belastet das Handwerk: Neue Abfallregelung – neues Verwaltungsmonster

Artikel vom: 21.08.2017

Seit Jahrzehnten versprechen die Altparteien, Handwerksbetriebe stärken zu wollen und vor allem von unnötiger Bürokratie und überbordenden Regelungen zu entlasten. Tatsächlich geschieht das genaue Gegenteil. Neuestes Beispiel: eine Abfallverordnung, die den Unternehmen nicht nur vorschreibt, Gewerbeabfall jetzt in zehn verschiedenen Containern sammeln zu müssen, sondern auch noch vorsieht, dass Bauarbeiter genau dokumentieren müssen, was sie wegwerfen, verbunden mit horrenden Strafen bei Zuwiderhandlung.

„Völlig lebensfremd“, sagt dazu der AfD-Fraktionsvorsitzende André Poggenburg, „erst letzte Woche war ich beim Wahlforum der Handwerker in Halle. Unsere Handwerker kämpfen seit Jahren gegen immer neue Vorschriften und Verordnungen. Bei der Tagung haben die Altparteienvertreter sich in großer Runde selbst gelobt – ob ihrer Anstrengung zur Stärkung des Handwerks. Dazu haben sie jetzt an der Seite der AfD-Fraktion die Gelegenheit: Wir werden uns diese absurde Verordnung ganz genau ansehen und gegebenenfalls eine entsprechende parlamentarische Initiative in den Landtag einbringen. Es kann nicht sein, dass unsere Unternehmer zu so einem Unfug gezwungen werden. Die Vorgabe der EU, mehr Abfälle zu recyclen, darf nicht zu einer Bürokratie- und Regulierungswut zu Lasten des Klein- und Mittelstandes führen. Das ist völlig unpraktikabel und führt zu Frust, Kosten und Bearbeitungsstau bei unseren Unternehmen. Wenn SPD-Wirtschaftsminister Willingmann und die Grünen-Umweltministerin Dalbert hier keinen Änderungsbedarf sehen, muss man sich fragen, in welcher Welt sich die Minister wähnen. Die Umsetzung von EU-Verordnungen darf nicht zu Lasten des deutschen Handwerks gehen.“

AfD: Handwerk hat goldenen Boden – Ausbildung aufwerten!

Artikel vom: 17.07.2017

 

Vor Beginn des neuen Lehrjahres werden in Sachsen-Anhalt wieder viele Lehrstellen unbesetzt bleiben. 5300 freien Stellen stehen 4000 Bewerber gegenüber, die noch nicht fündig geworden sind oder für die ausgeschriebenen Stellen ungeeignet erscheinen.

 

Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion: „Dass in Sachsen-Anhalt wieder viele Lehrstellen unbesetzt bleiben werden, ist das Resultat eines jahrzehntelangen Akademisierungswahns. Möglichst 50 Prozent und mehr sollten nach dem Willen der Altparteien Abitur machen, und möglichst 50 Prozent und mehr sollten ein akademisches Studium aufnehmen. Das ist doppelt falsch, weil es junge Menschen an die Universität drängt, die dort nicht hingehören, und dem Handwerk junge Menschen entzieht, für die eine Ausbildung das Beste wäre. Aufgrund des Überangebots an Hochschulabsolventen bietet das Handwerk mittlerweile auch bessere Perspektiven als eine akademische Ausbildung. Ein Automechaniker verdient in aller Regel mehr als ein mittelmäßiger Religionswissenschaftler, der nach einem Bewerbungsmarathon im Callcenter gelandet ist. Wir brauchen nicht mehr Studenten, sondern eine zielgenauere, den eigenen Begabungen wie auch den Möglichkeiten des Marktes entsprechende Heranbildung junger Menschen zu einem Beruf. Würde die Politik in diesem Sinn umsteuern, gäbe es auch keine Probleme mehr mit der Besetzung von Lehrstellen.“

 

Fraktionsvorsitzender André Poggenburg, der selbst viele Jahre kaufmännisch und handwerklich ausgebildet hat, ergänzt: „Der Klein-  und Mittelstand ist der wirtschaftliche Motor in Sachsen-Anhalt. Und dieser lebt, mehr noch als hochtechnisierte Großfabriken oder Großhandelszentren, von der Wertschöpfung durch den einzelnen Mitarbeiter. Hier muss also gezielt und engagiert ausgebildet und dies auch staatlich unterstützt oder sogar gefördert werden. Eine bessere Investition in die Zukunft gibt es nicht. Leider hat die Landesregierung auch hier kaum vorausschauend gehandelt, sondern wie so oft irgendwie reagiert, statt maßvoll regiert. Das muss zukünftig besser werden. Die AfD steht dabei fest an der Seite des Klein- und Mittelstandes sowie speziell des Handwerks.“

Nach oben