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Bundesregierung schönt „Armuts- und Reichtumsbericht“

Bundesregierung schönt „Armuts- und Reichtumsbericht“

Artikel vom: 16.12.2016

Zwischen Union und SPD brennt wieder einmal die Luft. Anlass hierfür ist der aktuelle „Armuts- und Reichtumsbericht“ der Bundesregierung. Ausgerechnet die SPD-Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles hat offenbar die Streichung kritischer Passagen veranlasst, nach denen reiche Menschen einen größeren politischen Einfluss in Deutschland ausüben als Arme. Auch dass aus dem Bericht explizit hervorgeht, dass daraus eine steigende Politikverdrossenheit resultiert, wurde zensiert. Nun will keiner daran Schuld tragen.

André Poggenburg, Mitglied des Bundesvorstandes der AfD, Fraktions- und Landesvorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt sagte heute dazu: „2012 kritisierte Nahles, damals noch SPD-Generalsekretärin, empört die Streichung kritischer Passagen aus dem „Armuts- und Reichtumsbericht“. Jetzt ist Nahles Bundesministerin und tut genau dasselbe, um ihre Arbeit als Erfolg zu verkaufen. Damit befeuert sie die ohnehin schon viel zu hohe Politikverdrossenheit unserer Bürger. Nahles Aussage ‚Ungleichheit geht uns alle an‘ wird dadurch zur Selbstparodie. Ein Mitglied der Bundesregierung, das unsere Bürger dermaßen für dumm verkaufen will, ist schlicht untragbar.“

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