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Ärztemangel

Kenia-Koalition setzt AfD-Forderung um – Einführung einer Landarztquote bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen

Artikel vom: 16.10.2018

Siegmund: Landarztquote in Höhe von fünf Prozent ist zu wenig

Erneut hat die Regierungskoalition eine AfD-Forderung umgesetzt. Die AfD-Fraktion hatte als erste Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt die Erhöhung der Landarztquote gefordert, um den Ärztemangel im Land zu bekämpfen. Nach Angaben der Sozialministerin Grimm-Benne will die Landesregierung nun die rechtlichen Voraussetzungen für die Landarztquote schaffen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die AfD als Stichwortgeber das Problem des Ärztemangels im Sozialausschuss thematisiert. Im Mai 2018 stellte sie dazu einen Antrag im Plenum. Neben der Kenia-Koalition übernahm auch die Linken-Fraktion Forderungen des AfD-Antrages.

Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Ulrich Siegmund, erklärte dazu: „Wir begrüßen die Entscheidung der Kenia-Koalition eine Landarztquote in Sachsen-Anhalt auf den Weg zu bringen. Damit hat sich wieder einmal gezeigt, dass die AfD den Finger in die Wunde legt, drängende Probleme thematisiert und in der Lage ist, erfolgreiche Sach- und Realpolitik zu betreiben. Die Umsetzung der AfD-Vorschläge durch die Landesregierung zeigt, dass die AfD politische Lösungen anbietet, die notwendig sind und das Land voranbringen. Nichtsdestotrotz bedarf es noch weiterer Anstrengungen, um den sich abzeichnenden Defiziten in der medizinischen Versorgung im Land entgegenzuwirken. Die Festlegung der Landarztquote auf fünf Prozent fällt zu gering aus.“

„MEHR Ärzte für das Land, MEHR faire Vergütung bei MEHRleistung“

Artikel vom: 24.07.2018

Nicht an den Symptomen rumdoktern, die Ursache des Grundproblems in der medizinischen Versorgung muss angepackt werden!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellte am 23. Juli seinen Gesetzesentwurf vor: niedergelassene Ärzte sollen zur Erhöhung der Mindest-Sprechstunden-Anzahl von 20 auf 25 Stunden pro Woche verpflichtet werden. Bestimmte Arztgruppen wie Kinder- und Hausärzte, Gynäkologen oder HNO-Ärzte sollen laut seinem Entwurf mindestens fünf Wochenstunden offene Sprechstunden ohne Termin anbieten. Durch gesetzliche Maßnahmen will Spahn die ärztliche Versorgung von Kassenpatienten in den kommenden Jahren weiter verbessern. Diese Neuerungen würden die Krankenkassen zwischen 500 und 600 Millionen Euro kosten. Höhere Beiträge soll es für Versicherte nicht geben.

Unser Sprecher für Gesundheitspolitik der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, äußert sich wie folgt dazu: „Wir unterstützen es generell, dass Ärzte Mehrleistungen erbringen sollen, wenn es ihre Zeit erlaubt. Aber wir pochen darauf, dass Mehrleistungen auch entsprechend vergütet werden. Viele Ärzte sind bereits demotiviert, dass Mehrleistungen über dem Budgetplan nicht vergütet werden. Dies führt auch weiterhin zu einem Ungleichgewicht zwischen Ärzten in Regionen mit vielen Privatpatienten und den Landärzten. Außerdem kann es nicht sein, dass ein Arzt mit immer mehr Bürokratie überlastet wird. Sein Einsatz ist am Patienten gefragt und nicht im Büro.”

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Ärztemangel: AfD fordert Studienplatzkontingent für einheimische Medizin-Studenten an Sachsen-Anhalts Hochschulen

Artikel vom: 06.04.2018

Der Ärztemangel in Sachsen-Anhalt nimmt immer katastrophalere Ausmaße an. In zehn bis fünfzehn Jahren werden etliche Haus- und Fachärzte aus Altersgründen nicht mehr praktizieren. Aufgrund fehlender Anreize mangelt es bereits jetzt an jungen Nachwuchsärzten. Die AfD-Fraktion hatte daher im Sozialausschuss ein Fachgespräch zur Lösung des Ärzte-Problems beantragt, das am vergangenen Mittwoch stattgefunden hat. Die anwesenden Gesundheitsexperten bestätigten die AfD-Ansicht, dass ausländische Ärzte für viele Bürger befremdlich sind und keine langfristige Lösung des Problems darstellen.

Der gesundheitspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion, Ulrich Siegmund, sagte heute dazu: „Es kann nicht sein, dass Versicherte in Sachsen-Anhalt monatelang auf einen Arzttermin warten müssen. Die ärztliche Versorgung ist ein moralisches Spiegelbild unserer Gesellschaft. Medizinischer Fortschritt, technische Innovationen und eine umfassende, individuelle Behandlung muss jedem deutschem Patienten in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Die gegenwärtige Entwicklung war seit Jahrzehnten absehbar. Jetzt heißt es: handeln!“

Oliver Kirchner, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Arbeit, Soziales und Integration der AfD-Fraktion, ergänzte: „Eine gute medizinische Versorgung muss flächendeckend gewährleistet bleiben. Die Menschen im ländlichen Raum müssen sich darauf verlassen können, auch noch in 10 oder 20 Jahren einen zeitnahen Termin bei einem Arzt ihres Vertrauens und in Wohnortnähe zu bekommen. Das stärkt langfristig unsere Infrastruktur und ermöglicht den Bürgern ein langes und gesundes Leben.“

Die AfD-Fraktion fordert die Schaffung von mehr Medizin-Studienplätzen sowie die Einführung eines bundesweit vergleichbaren Abiturs, um verzerrte Abiturnoten und ungerechte Zulassungsbeschränkungen durch unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe zu verhindern. Fast jeder zweite Medizin-Absolvent verlässt das Land nach dem Studienabschluss, der Großteil der Absolventen stammt zudem nicht aus Sachsen-Anhalt. Daher spricht sich die AfD für die Einführung einer „Landeskinderquote“ aus, um den vorzeitigen Abzug von Fachkräften einzudämmen. Durch Studienplatzkontingente für Sachsen-Anhalter in Sachsen-Anhalt. Es bedarf zielgerichteter Anreize, um dem Ärztemangel nachhaltig zu entgegnen.

Überlastete Notaufnahmen: Geld für Abweisen von Patienten – AfD: Nachhaltige Investitionen in Ärzteförderung!

Artikel vom: 17.05.2017

Es kommt immer häufiger vor, dass Menschen mit Alltagserkrankungen die Notaufnahme anstelle des Hausarztes aufsuchen. Das führt zu Behandlungsstau und steigenden Kosten, die vor allem die Krankenkassen kritisieren. Eine bundesweite Richtlinie soll das ändern. Patienten mit sogenannten Bagatellerkrankungen dürfen künftig von Notaufnahmen abgewiesen werden – gefördert durch Prämienzahlungen der Krankenkassen.

 

Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat zwar Verständnis dafür, dass neue Wege gegangen werden müssen, um Notaufnahmen zu entlasten, aber auch dieses Problem sei durch die Altparteien verursacht: „Die sogenannte ‚Abklärungspauschale‘ ist inhuman. Wer behandelt werden muss, muss sich immer auf die medizinische Versorgung verlassen können. Schuld an der Überlastung unserer Notaufnahmen sind vor allem die Altparteien CDU und SPD. Über Jahre hinweg wurde am falschen Ende gespart und zu wenig in die Nachwuchsförderung investiert. Jetzt rächt sich die falsche Sparpolitik durch einen immensen Fachärztemangel, der gerade in Sachsen-Anhalt eine zum Teil prekäre Unterversorgung im ländlichen Raum bewirkt. Doch statt dieses Problem anzugehen, wird in diesem Land ernsthaft über eine kostenlose Gesundheitskarte für Migranten diskutiert. Dabei belasten gerade sie unser Gesundheitssystem nachhaltig, ohne je in dieses eingezahlt zu haben. So viel zum Thema ‚Keinem wird etwas weggenommen‘.

 

Wir brauchen mehr Ärzte und entsprechende Anreize, damit sie sich in Sachsen-Anhalt niederlassen: finanzielle Förderung von Praxisneugründungen oder -übernahmen und einen geringeren Patientenschlüssel pro Arzt. Natürlich brauchen wir auch neue Versorgungsstrukturen, die möglichst viele Fachärzte an einem Ort bündeln sowie eine höhere Vergütungspauschale für die Behandlung von Notfällen in Krankenhäusern. Es kann nicht sein, dass bei der Notfallbehandlung über 60 Prozent Minus gemacht wird.“

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