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Keine Pisa-Panik aufkommen lassen – Bildung nach unseren Maßstäben verbessern!

Bildungsminister Tullner hat die neuesten Ergebnisse der internationalen Pisa-Vergleichsstudie vorsichtig optimistisch bewertet. Deutschland habe sich „auf gutem Niveau stabilisiert“. Grund zur „Entwarnung“ gebe es aber nicht. Als Reaktion auf den Befund sollen mehr Lehrer eingestellt und die Digitalisierung vorangetrieben werden. 

 

Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher der AfD-Fraktion für Bildung, Kultur und Wissenschaft, erklärt dazu: „Wir brauchen keine PISA-Studie, um zu wissen, dass das Niveau der Bildungsabschlüsse in Deutschland schon seit Jahrzehnten sinkt. Die von der OECD durchgeführte PISA-Studie arbeitet mit oberflächlichen Vergleichsparametern und zielt auf die internationale Verwertbarkeit von Humankapital ab. Derartige Tests sind nicht in der Lage, die Eigentümlichkeit des deutschen Bildungswesens zu erfassen, und können uns keinen Ausweg aus der Krise weisen.

 

Wir brauchen zwar mehr Lehrer, mit mehr Lehrern allein ist es aber nicht getan. Was wir in erster Linie brauchen, ist ein grundlegender Paradigmenwechsel im Bildungswesen: Weg von linker Indoktrination, weg von Erziehung zur Beliebigkeit, weg von einer Orientierung an rein ökonomischen Ausbildungsvorgaben und hin zu umfassender Bildung, hin zu einer Erziehung im Sinne echter Toleranz, hin zu einem neuen Pflichtgefühl und Leistungsethos. Und was die geforderte Digitalisierung angeht, so ist sie – Stichwort digitale Demenz – wohl eher Teil des Problems als Teil der Lösung.“