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Funke: Alternativ statt alternativlos

Artikel vom: 11.11.2016

Funke: Alternativ statt alternativlos

Zur aktuellen Diskussion in Sachsen-Anhalt über die Vorgehensweise zur Problematik um befristet angestellte Sprachlehrkräfte erklärt die AfD-Abgeordnete Lydia Funke, Mitglied im Landtagsausschuss für Bildung und Kultur:

„Dass nach eruierten Bedarfen von den rund 230 Sprachlehrkräften nun 50 bereits unbefristet eingestellt wurden und 75 weitere Vollzeitstellen in Aussicht stehen, die bis zum Schuljahresende verlängert werden können, ist heute dem Bildungsausschuss mitgeteilt worden. Dies ist aus meiner Sicht bereits mehr als ein Kompromiss zu älteren Aussagen des Herrn Bildungsminister Tullner. Die Vertreter der Kenia-Koalition bestätigten in der Ausschusssitzung, dass man Lösungen sucht um die bis zum 31.12.2016 befristet eingestellten Sprachlehrkräfte – vorläufig geht es dabei um 75 Stellen – bis Ende des Schuljahres zu verlängern. Davon abgesehen wollen die Linken offenbar immer noch weitere Seiteneinsteiger als Sprachlehrer dauerhaft in den Schulen halten – unabhängig von deren Abschlüssen und damit eindeutig unfair gegenüber den Lehramtsbewerbern, die sich für eine Festanstellung durch reguläre Bewerbungsverfahren kämpfen müssen.

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Antrag der Kenia-Koalition auf Gleichstellung an Hochschulen – AfD-Fraktion lehnt Vorhaben ab

Artikel vom: 30.09.2016

Antrag der Kenia-Koalition auf Gleichstellung an Hochschulen – AfD-Fraktion lehnt Vorhaben ab

Die Fraktionen CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben im Landtag einen Antrag auf Gleichstellung an Hochschulen gestellt. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, die Umsetzung des sogenannten Kaskadenmodells an Hochschulen des Landes verbindlich zu unterstützen, um den Anteil von Frauen und Männern weiter anzugleichen. Auch sollen die Beteiligungsrechte der Gleichstellungsbeauftragten und deren Ausstattung gestärkt werden.

Dazu erklärt der Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Thomas Tillschneider: „Gleichberechtigung heißt, dass Männer und Frauen gleiche Rechte und Chancen haben, dass sie frei sind, sich für Berufe ihrer Wahl zu entscheiden und dass bei Vergabe von knappen Positionen einzig und allein die Leistung darüber entscheidet, wer zum Zuge kommt, nicht das Geschlecht. In diesem Sinne sind Männer und Frauen in unserem Land schon seit Jahrzehnten gleichberechtigt, auch und gerade an der Universität. Ich finde: Wenn Frauen sich nach Beseitigung aller rechtlichen Benachteiligungen im Durchschnitt häufiger als Männer für die Familie entscheiden, dann hat die Politik das hinzunehmen. Vielleicht ist Karriere auch nicht der einzige Weg zu einem erfüllten Leben. Was wir brauchen, ist kein Kaskadenmodell und erst recht keine Genderprofessuren. Was wir bräuchten, wäre die sofortige Umwidmung aller Genderprofessuren in Professuren für ordentlichen Universitätsfächer. Und die Gleichstellungsbeauftragten, die nichts Besseres zu tun haben, als zu verhindern, dass Männer trotz bester Qualifikation auf Professorenstellen berufen werden, gehören einfach abgeschafft. Das wäre jedenfalls ein Schritt hin zur Wiederherstellung echter Gleichberechtigung an unseren Universitäten. Wir lehnen daher den vorliegenden Antrag, der sich einem Stück Lebenswirklichkeit verweigert, ab.“

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