Bürgerdialog der AfD-Fraktion in Salzmünde (Salzatal) am 09. Juni 2017

Artikel vom: 30.05.2017

Die AfD-Fraktion lädt Sie ganz herzlich zum Bürgerdialog in Salzmünde (Salzatal) ein.

Wir möchten Ihre Fragen beantworten, Ihre Sorgen thematisieren, Ihre Erwartungen an die Politik aufgreifen und mit Ihnen diskutieren: über Gesundheits-, Familien- und Bildungspolitik, Asyl und Innere Sicherheit sowie Wirtschaftspolitik.

Folgende Podiumsgäste nehmen an der Veranstaltung teil:

  • Robert Farle, Direkt gewählter Abgeordneter aus dem Wahlkreis Saalekreis und finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher sowie Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion
  • André Poggenburg, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion und Sprecher für Umwelt, Landwirtschaft, Forst und Ernährung
  • Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Abgeordneter und Sprecher für Wissenschaft, Bildung und Kultur der AfD-Landtagsfraktion

Veranstaltungsort: Gasthof "Zum Yachthafen", Am Schloßberg 2, 06198 Salzmünde (Salzatal)

Abendveranstaltung: 09. Juni – Einlass: 18:00 Uhr – Beginn: 18:30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Unseren Fyler finden Sie hier.

Landkreis Börde: Vergreisung der Bevölkerung in Zukunft noch dramatischer – Nachfrage zeigt: Die Wirtschaft braucht Nachwuchs!

Artikel vom: 30.05.2017

Die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt zum demografischen Wandel im Landkreis Börde ergab, dass sich die Einwohnerzahl wahrscheinlich von rund 173.000 im Jahr 2015 auf 151.000 bis zum Jahr 2030 verringern wird. Das entspricht einem Bevölkerungsrückgang von 13 Prozent in 15 Jahren.

 

Laut Landesregierung werden eine niedrigere Geburten- und eine höhere Sterberate dazu führen, dass das Durchschnittsalter im Landkreis Börde von 46,5 auf 50,3 Jahre ansteigt. Die Prognosen bestätigen die Annahmen des AfD-Abgeordneten aus der Kleinen Anfrage, in der er bereits auf die Problematik der alternden Bevölkerung hingewiesen hatte. Hierzu sagte Jan Wenzel Schmidt, der auch familien- und jugendpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion ist: „Dass die Geburtenrate bis 2030 um fast 40 Prozent sinken soll, ist erschreckend. Ich frage mich, wie die Unternehmen zukünftig so Ausbildungs- und Arbeitsplätze besetzen sollen. Das schadet auf Dauer der guten Wirtschaft in der Börde, deren Leistung seit 1992 kontinuierlich angestiegen ist und in den vergangenen Jahren immer über dem Landesdurchschnitt lag. Für die Haseloff-Regierung sind anscheinend der bloße Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz und die Einrichtung von Jugend- und Familienberatungszentren geeignete Mittel, um der Entvölkerung Sachsen-Anhalts entgegenzuwirken. Die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert hingegen konkrete finanzielle Entlastungen, beispielsweise durch ein zusätzliches Landeskindergeld oder die Freistellung von Kita-Gebühren ab dem vierten Lebensjahr, damit sich zukünftig wieder mehr junge Familien in Sachsen-Anhalt ansiedeln.“

Die Existenz eines einheitlichen deutschen Staates darf nie wieder infrage gestellt werden!

Artikel vom: 29.05.2017

Slide background
Slide background
Slide background

Am 26. Mai jährte sich zum 65. Mal der Beginn der völligen Grenzabriegelung und der Zwangsaussiedlungen aus dem Sperrgebiet der DDR. Wie jedes Jahr erinnerten an diesem Tag die Vereine Grenzdenkmalverein Hötensleben e.V. und Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e.V. zusammen mit der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn an dieses für unser Volk gleichermaßen bedeutsame wie traurige Ereignis.

Selbstverständlich folgte auch die AfD-Fraktion des Landtages Sachsen-Anhalt, vertreten durch die Abgeordneten Hagen Kohl, Oliver Kirchner und Mario Lehmann, erneut der Einladung nach Hötensleben, um den Opfern des Grenzregimes zu gedenken.

„Mehr als 1000 deutsche Staatsbürger wollten aus dem Unrechtsregime der DDR in die Freiheit fliehen und wurden dafür erschossen. Ausgerechnet die LINKE als Nachfolgerpartei der dafür verantwortlichen SED will uns heute erklären, wie wir mit der aktuellen Flüchtlingskrise umgehen sollen. Wir sind froh und dankbar, dass wir 65 Jahre später endlich wieder als vereinte deutsche Nation zusammenwachsen können. Der 26. Mai ist ein wichtiges Datum, dass uns als wichtige Mahnung bei diesem Prozess begleiten wird“, sagte Oliver Kircher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und integrationspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion.

Die Veranstaltung selbst fand im erhaltenen Rest der als „Todesstreifen“ bekannten DDR-Grenzsicherungsanlage bei Hötensleben statt. Bis auf eine kleine Ausnahme wurde auf der Veranstaltung auf Tagespolitik verzichtet und der Moment ganz der Sache gewidmet. Höhepunkt war die Gedenkrede von Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, sowie die Kranzniederlegung.

Wir gedenken der Opfer des DDR-Unrechtsregimes und bedanken uns bei allen, die diese Veranstaltung möglich machen und jedes Jahr organisieren sowie den vielen Bürgern und Betroffenen für ihre Anteilnahme.

“Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Muslime müssen sich anpassen!“ – Islam-Interview mit Dr. Hans-Thomas Tillschneider

Artikel vom: 29.05.2017

Der Islamwissenschaftler Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Wissenschaft, Bildung und Kultur der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, spricht Klartext über Massenzuwanderung, den Islam und Politik.

Auch in Sachsen-Anhalt vergrößern sich – nicht zuletzt durch die unkontrollierte Massenzuwanderung – die muslimischen Gemeinden. Wie schätzen Sie deren Versuche ein, einen „aufgeklärten Islam“ zu vermitteln?
Ich will nicht in Abrede stellen, dass einige Akteure in den islamischen Gemeinden aufrichtig an das Projekt eines aufgeklärten Islams glauben. Aber – wie bitte soll er sich durchsetzen?
Flüchtlinge in der Fremde neigen dazu, ihre eigene Identität zu betonen. Sie haben einen stärkeren Willen, den Islam authentisch zu leben – also möglichst entsprechend dem orthodoxen Ideal. Oft gehen sie sogar darüber hinaus und wenden sich den Salafisten zu, die nichts Anderes als islamische Extremisten sind.

Wie soll sich der aufgeklärte Islam durchsetzen, wenn Flüchtlinge in der Fremde ihre eigene Identität betonen?

Vom Islam sagt man, er sei eigentlich eine friedliche Religion. Warum gibt es terroristische Anschläge im Namen des Propheten Mohammed?
Christen und Muslime mögen im Laufe ihrer Geschichte ähnlich gewalttätig gewesen sein. Die Christen waren es entgegen den Vorgaben ihrer heiligen Schrift; die Muslime hatten dabei ihre heilige Schrift quasi im Rücken: Im Koran steckt ein bedeutend höheres Legitimationspotential Gewalt anzuwenden als in allen biblischen Büchern. Hinzu kommt, dass sich in den hundert Jahren nach Mohammeds Tod das islamische Weltreich, ausgehend vom heutigen Saudi-Arabien, in einer beispiellosen Expansionswelle bis nach Südfrankreich und Indien ausbreitete.

Der Islam gehört zu den drei großen Religionen und bezieht sich auch auf das Alte Testament. Worin bestehen die wesentlichen Unterschiede zum Christentum?
Die Urgeschichte des Christentums ist eine Leidensgeschichte. Die Urgeschichte des Islams ist eine militärisch-politische Erfolgsstory.
Während Jesus Christus Schwert und Münze zurückweist – „Gebt des Kaisers, was des Kaisers ist!“ – erhebt Mohammed Steuern, um seine Kriegszüge zu finanzieren.
Außerdem orientieren sich Muslime viel stärker am äußeren Wortsinn des Korans, als Christen es mit der Bibel tun.

Warum hat sich der Islam im Laufe seiner Geschichte nicht verweltlicht, so wie das Christentum?
Es wäre doch sehr erstaunlich, wenn der Islam sich säkularisiert hätte. Das setzt voraus, dass alle Religionen im Laufe der Zeit eine Aufklärung durchmachen. Aufklärung und Säkularisierung sind historisch einmalige Entwicklungen im abendländischen Kontext.

Der „Euroislam“ ist eine Kopf- und Totgeburt aus den Denkfabriken der Globalisierer.

Der Religionswissenschaftler Bassam Tibi hat die Etablierung eines „Euroislams“ in Europa angemahnt. Wie schätzen Sie die Entwicklung dazu ein?
Europa und Islam passen zusammen wie die Faust aufs Auge! Der „Euroislam“ ist eine Kopf- und Totgeburt aus den Denkfabriken der Globalisierer. Ein funktionierender „Euroislam“ würde voraussetzen, dass es möglich ist, an den Propheten Mohammed zu glauben und gleichzeitig Europa als kulturelle Heimat zu sehen. Wie soll das funktionieren? Der Islam ist so eng mit der arabischen Kultur verknüpft, dass er sich anders als das Christentum nicht einfach in andere Kulturen einpflanzen lässt.

Wie schätzen Sie die Politik der Altparteien gegenüber dem Islam ein?

Die Altparteien beschränken sich im Prinzip darauf, die Wunschliste der Islamverbände abzuarbeiten.

Die Grünen äußern sich zwar in letzter Zeit etwas kritischer, dies jedoch nur, weil sie merken, dass ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen mit den Islamverbänden nicht durchzusetzen sind.
Im Prinzip sind alle etablierten Parteien der Auffassung, dass der Islam zu Deutschland gehört.
Die AfD ist die einzige ernstzunehmende Partei, die in ihrem Programm klar feststellt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.

Tillschneider: Inklusionsirrsinn beenden – Kinder optimal fördern!

Artikel vom: 29.05.2017

Eine vom Lehreverband Sachsen-Anhalt (VBE) und dem Thüringer Lehrerverband (tlv) in Auftrag gegebene Umfrage unter Lehrern in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zum Thema Inklusion hat nachgewiesen, dass weite Teile der Lehrerschaft in Mitteldeutschland diesem Gesellschaftsexperiment kritisch gegenüberstehen. Nur 49 Prozent sprechen sich für Inklusion aus. Bemängelt wird vor allem, dass die personelle Ausstattung der Schulen nicht reicht, um den durch die Inklusion erhöhten Bedarf zu decken.

 

Dazu erklärt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion: „Die aktuelle Forsa-Umfrage zur Inklusion hat nachgewiesen, was jeder, der sich seinen Realitätssinn bewahrt hat, weiß: Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne speziellen Förderbedarf ist ein Verlustgeschäft für alle Seiten. Die normalbegabten Kinder profitieren nicht, die behinderten Kinder profitieren nicht und die Lehrer profitieren ebenfalls nicht.

 

Die Studie offenbart die gravierenden Mängel der Inklusionspraxis, krankt aber an Voreingenommenheit. Ihre Fragestellung zielt darauf ab, was sich ändern müsste, damit Inklusion gelingt, und setzt damit Inklusion als erstrebenswertes Ziel voraus. Eine wirklich ergebnisoffene Studie hätte fragen müssen, ob Inklusion überhaupt den besonderen Bedürfnissen behinderter Kinder gerecht werden kann.

 

Das war aber allem Anschein nach von den Auftraggebern nicht gewünscht. Und so ziehen der Thüringer Lehrerverband und der Lehrerverband Sachsen-Anhalt aus dem Befund ihrer Studie auch die falschen Schlüsse. Indem die Verbände die Doppelbesetzung der Klassen durch Lehrer und Sonderpädagogen, die Verkleinerung der Klassen und die Unterstützung durch sogenannte multiprofessionelle Teams fordern, wollen sie die Inklusion nur noch forcieren. Die AfD-Fraktion dagegen sagt: Was der VBE fordert, würde die Kosten im Bildungswesen explodieren lassen und bestenfalls dafür sorgen, dass die negativen Auswirkungen der Inklusion abgemildert werden. Wir dürfen unser Geld aber nicht für eine als Selbstzweck betriebene Inklusion verpulvern, sondern müssen es so einsetzen, dass unsere Kinder optimal gefördert werden. Nicht die Flucht nach vorne, nicht der weitere Ausbau, sondern der Abbruch des auf ganzer Linie gescheiterten Inklusionsexperiments muss deshalb die Konsequenz aus den bisherigen Erfahrungen sein! Inklusion ist gescheitert!“

 

Nach oben